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FAQs
Was ist "interkulturelle Kommunikation"?
Interkulturelle Kompetenz ist die Fähigkeit, mit Menschen anderer Kulturkreise erfolgreich zu kommunizieren, im engeren Sinne die Fähigkeit zum beidseitig zufrieden stellenden Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen. Diese Fähigkeit kann schon in jungen Jahren vorhanden sein oder auch entwickelt und gefördert werden. Das wird als Interkulturelles Lernen bezeichnet. Die Basis für erfolgreiche interkulturelle Kommunikation ist emotionale Kompetenz und interkulturelle Sensibilität. (aus: www.wikipedia.de)
Was ist „interkulturell kompetent“?
Interkulturell kompetent ist eine Person, die bei der Zusammenarbeit mit Menschen aus ihr fremden Kulturen deren spezifische Konzepte der Wahrnehmung, des Denkens, Fühlens und Handelns erfasst und begreift. Frühere Erfahrungen werden frei von Vorurteilen miteinbezogen und erweitert, die Bereitschaft zum Dazulernen ist ausgeprägt. (aus www.wikipedia.de)
Interkulturell kompetent bedeutet, über ein großes Repertoire an Strategien zu verfügen, um mit unterschiedlichen Wertvorstellungen, Sitten und Gebräuchen innerhalb einer interkulturellen Gruppe umzugehen. Sie akzeptieren nicht nur, dass Menschen stark variierende Sichtweisen haben können und auch das Recht dazu haben, sondern können sich auch in ihre Lage versetzen und Verhaltensweisen vermeiden, von denen Sie glauben, dass sie verletzend oder kränkend wären. Sie sind in der Lage bei auftretenden Schwierigkeiten zu vermitteln und andere Mitglieder Ihrer Gruppe im gegenseitigen Verständnis taktvoll zu unterstützen. Sie sind von Ihrer Position so überzeugt, dass Sie Ihren Standpunkt höflich vertreten und gleichzeitig den Respekt gegenüber dem Standpunkt der anderen wahren können. (nach INCA: www.incaproject.org)
Was lerne ich in einem interkulturellen Training?
In einem interkulturellen Training lernen die Teilnehmer jene Fähigkeiten, die ihnen bei einer erfolgreichen Interaktion mit Menschen anderer Kulturen helfen. Die Grundlage dafür bildet die Beschäftigung mit der eigenen Kultur, davon ausgehend werden unterschiedliche Betrachtungsweisen anderer Kulturen analysiert. Im Grunde ist es ganz einfach: Jede Kultur beschäftigt sich mit denselben Themen und Problemen, wie Beziehungen, Zeit oder Umwelt. Worin sich die Kulturen unterscheiden, ist, wie sie diese Themen betrachten und Probleme lösen. In einem allgemeinen interkulturellen Training lernen die Teilnehmer diese Unterschiede zu erkennen, zu analysieren und positiv zu nutzen. In einem länderspezifischen interkulturellen Training wird speziell auf ein Land und dessen Besonderheiten eingegangen.
Wie rechnet sich meine Investition?
Zwei kleine Rechenbeispiele:
Die interkulturelle Vorbereitung eines Mitarbeiters auf eine Auslandsentsendung kostet das Unternehmen zwischen € 1500,- und € 3000,-. Ein gescheiterter Auslandseinsatz eines Mitarbeiters schlägt sich im Firmenbudget mit dem drei- bis fünffachen des Inlandsjahresgehalts des Mitarbeiters nieder. Ganz abgesehen von den entgangenen Geschäftsmöglichkeiten und dem Imageverlust des Unternehmens!
Ein Repatriation Coaching für heimkehrende Mitarbeiter beläuft sich auf etwa € 1000,- bis € 2000,-. Auch diese Investition ist vergleichsweise gering, wenn man bedenkt, was es dem Unternehmen kostet, einen Mitarbeiter, in den sehr viel Geld investiert wurde, zu verlieren, vielleicht sogar an die Konkurrenz, oder einen unzufriedenen und nur eingeschränkt leistungsfähigen Mitarbeiter im Unternehmen zu erhalten.
Nach welcher Trainings-Philosophie arbeitet LBCnet?
Unsere Trainings-Philosophie lässt sich wie folgt zusammenfassen:
- Versuche den anderen zu verstehen, doch analysiere dein eigenes Verhalten zuerst.
- Mach dir die Unterschiede bewusst, aber konzentrier dich auf die Gemeinsamkeiten.
- Vermeide Stereotype, aber beschäftige dich mit den Eigenheiten deiner Gastkultur.
- Bereite dich auf das Unerwartete vor und automatisiere interkulturelles Verhalten.
- Sei bereit die Perspektive zu wechseln, aber bleib authentisch und deiner eigenen Kultur treu.
Die höchste Priorität in unseren Trainings hat die Entwicklung der persönlichen interkulturellen Kompetenz der Teilnehmer, denn Faktenwissen alleine kann sich jeder auch ohne Training anlesen, aber dieses Wissen in der interkulturellen Zusammenarbeit auch richtig einzusetzen erfordert ein hohes Maß an persönlicher interkultureller Kompetenz, deswegen legen wir darauf besonderes Augenmerk.
Wie sind die LBCnet Trainings inhaltlich und methodisch aufgebaut?
Im Mittelpunkt der Trainings steht das Erfahren und Ausprobieren interkulturellen Verhaltens durch die Teilnehmer. Grundlage dafür ist das Erkennen und Verstehen der eigenen kulturellen Prägung. In Abwechslung mit kurzen Theorieblöcken, Erfahrungsberichten und Case Studies haben alle Teilnehmer die Gelegenheit, in Übungen, Rollen- und Planspielen ihr Verhalten in interkulturellen Kommunikationssituationen kennen zu lernen und aufbauend auf dem Feedback durch die Trainer zu verbessern.
Der Wissenstransfer in unseren Trainings ist dabei dreistufig angelegt: know – want – can
Die Basis („know“) wird mittels Hintergrundwissen gelegt, je nach Trainings handelt es sich dabei um Wissen zum Thema Kultur, Kulturstandards, internationale Teams, Verhandlungsstrategien, Detailwissen über einzelne Länder, etc.
Die erforderliche Motivation und Bereitschaft zur Umsetzung dieses Wissens („want“) wird erreicht über die Auseinandersetzung mit der eigenen Kultur, mit Vorurteilen und Stereotypen, mit den Themen Empathie und Respekt sowie durch die überzeugende Demonstration mittels Simulationen und anderen Übungen, dass der Einsatz dieses Wissens mehr Erfolg in interkulturellen Herausforderungen bringt.
Die höchste Stufe, die Umsetzung des Wissens und der Motivation in adäquates Verhalten in interkulturellen Situationen („can“) wird in aktiven Übungen trainiert (z.B. Planspiel mit arbeitsrelevantem Szenario), in denen die Teilnehmer an sich selbst erleben können, dass das auf den Ebenen „know“ und „want“ vermittelte Wissen tatsächlich funktioniert. Auf dieser Ebene werden „Aha-Effekte“ erzeugt und das bis dato rein kognitive Wissen in Verhalten und Gefühle verwandelt, wodurch der langfristige Lerntransfer und die Motivation der Teilnehmer an einer weiteren Beschäftigung mit diesem Thema durch den unmittelbar erkennbaren Nutzen gesichert wird.
Zur Absicherung des langfristigen Lerntransfers haben unsere Trainingsteilnehmer darüber hinaus die Möglichkeit, mit uns in Kontakt zu bleiben, um ihre interkulturellen Erlebnisse zu diskutieren und zu reflektieren oder auf unserer Homepage die Rubrik E-Coaching zu nutzen!
Woher haben die Trainer von LBCNet ihr Wissen?
Die Trainer von LBCnet sind ausgebildete Wirtschafts- und Kommunikationstrainer mit zahlreichen Weiterbildungen im In- und Ausland zum Thema interkulturelle Kompetenzen und langjähriger Erfahrung in der internationalen Zusammenarbeit. Ergänzt wird das Trainerteam von den LBCnet Länderexperten, die entweder lange Zeit in einem bestimmten Land gelebt und gearbeitet haben oder selbst Angehörige dieser fremden Kultur sind und in länderspezifischen Trainings unterstützt von einem interkulturellen Trainer ihr Wissen weitergeben.

